Friday, 19. august 2011 5 19 /08 /Aug. /2011 22:46

am 18.08.2011 beende ich meine Reise vor dem Haus meiner Eltern mit Nachbarn, Freu nden und den Medien.

 

 

Wie ihr alle wisst, war meine vorletzte Station Unna. Am darauf folgenden Morgen traf ich am Bahnhof Unna einen langjährigen Freund aus Oelde, der mich auf meiner letzten Etappe begleiten wollte.

Gemeinsam machten Malles und ich uns auf den Weg, die letzten 70 km nach Oelde zu meinem Elternhaus zurück zu legen.

 

In Beckum, nach einem gemeinsamen Mittagessen, trafen wir auf einen Reporter des WDR. Dieser machte einige Aufnahmen von uns auf dem Weg nach Oelde.

 

 

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 Mit meinen treuesten Blog-Kommentatoren, Stefi und Malles erreichte ich Oelde. 

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Vor meinem Elternhaus erwarteten mich nicht nur meine Mutter und mein Vater, sondern die gesamte Nachbarschaft und Freunde. Ohne ein paar versteckte Tränen der Rührung ging das Wiedersehen nach fast 2,5 Jahren natürlich nicht  aus. So schön hatte ich die Begrüßung nicht erwartet.

 

Nach ca. 22.000 geradelten Kilometern und vielen weiteren per Flugzeug und Schiff  war meine Reise nun beendet.

 

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Zu meinem Erstaunen empfingen mich Presse, Funk und Fernsehen.

 

 

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Lüneburg 044Tags drauf gab es dann ein Interview beim WDR in Münster für das Programm "Lokalzeit" Münsterland

 

Mein Interview beim WDR könnt Ihr, wenn Ihr Interesse daran habt,  durch einen Doppelklick auf den unteren Link ansehen.

 

 http://www.youtube.com/watch?v=0UNijQyk6QY

 

 

 

 

 

Nun werde ich erst mal ankommen, und überlegen, wie ich meine Zukunft gestalte.

Ich bedanke mich für die Unterstützung auf meiner Reise bei allen, die mit netten Kommentaren und E-Mails mir immer wieder gezeigt haben, daß sie meine Reise noch aktiv verfolgen. Auch meinen Eltern, Nachbarn und Freunden vielen Dank für den lieben Empfang. So wurde mir das ENDE meines großen Abenteuers etwas erleichtert.

 

Es bleibt spannend. Meine Zukunft steht noch in den Sternen und die muss ich erst vom Himmel holen

 

 

 

ENDE

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Deutschland
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Wednesday, 17. august 2011 3 17 /08 /Aug. /2011 15:48

Deutschland Passau (2)

 

Deutschland hat mich wieder. Die erste deutsche Stadt war das schöne Passau.

Von dort radelte ich der Donau entlang nach

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

  REGENSBURG  1-Donau 3963

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und weiter nach Kelhheim.

Dort verließ ich die Donau um durch das romantische Altmühltal zu radeln.

 

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Rothenburger ob der Tauber war mein nächstes Ziel.

Viele Asiaten fotografierten nicht nur die weltberühmte Weihnachtsausstellung, sondern auch den "Weihnachtsmann" mit dem gelben Fahrrad vor der Tür

 

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Von Rothenburg sollte mich die Tauber dann zum Main führen.

 

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Deutschland (55)

 

 

 

Deutschland (25)

 

 

Das nenne ich Bike-Luxus pur!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kurz vorher entschied ich mich aber für einen Abstecher nach Heidelberg um meine Tante zu besuchen.

Bei ihr hatte ich die erste Berührung mit der mir  vertrauten Welt.

 

 

 


   

 

 

Von Heidelberg ging es dann weiter in Richtung FRANKFURT ,wo ich ebenfalls bei Freunden unterkam, die mir eine sehr schöne Zeit bescherten.

 

 

Deutschland Frankfurt (1)

 

 

Deutschland Frankfurt (7)

 

 

 

Da mich das Wetter in Deutschland bisher nicht wirklich freundlich begrüßt hatte, entschied ich mich, vor meinem endgültigen Reiseende noch ein paar Tage in der Sonne zu verbringen und buchte kurzerhand einen Flug nach Bulgarien. Am schwarzen Meer wurde ich mit blauem Himmel und Temperaturen bis ca. 35 Grad belohnt.

 

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Ein Denkmal für bulgarische Frauen die von den Türken verschleppt werden sollten und lieber den Freitod im Meer suchten. Auch ich habe nicht nur gute Erfahrungen mit Männern auf dem Balkan gemacht.1-Deutschland 46211-Deutschland 4622

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Irgendwie war mir nicht bekannt, das Schneckenhäuser an Sträuchern wachsen.

 

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Bulgarischer Polizeihund!

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Zurück in Deutschland habe ich mich dann in Bingen mit zwei Freundinnen getroffen, die mich ein Stück des Weges begleiteten. Wir radelten gemeinsam den Rhein entlang bis nach Duisburg.1-Deutschland 4629

 

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In Köln hatten wir "extremes Glück" mit dem Wetter. Es hat nur geregnet. Man muss immer positiv denken. Es hätte ja auch hageln können!

 

Der Kölner Dom ist auch bei Regen beeindruckend. Immerhin ist es die zweit höchste Kirche in Europa und zählt zu den größten Kathedralen der Welt.

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Düsseldorf lag auf unser etwas feuchten Radstrecke.

 

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Duisburg war bei Eva und Anna-Maria die "Begeisterung" für Industrielandschaften besonders groß. "Plötzlich" hatten sie keine Zeit mehr und mussten dem landschaftlich schönen Ruhrradweg Richtung Heimat folgen.

 

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Also erkundete ich das spannende Ruhrgebiet mit seinen Industriedenkmälern allein.

 

Duisburg

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Landschaftspark Duisburg Nord

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Der Gasometer Oberhausen, das Wahrzeichen von Oberhausen.

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Rhein-Herne-Kanal

 

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Die Zeche Zollverein, Essen

 

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Das Schiffshebewerk Henrichenburg

 

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Die Zeche Zollern bei Dortmund

 

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A-Ende 4686Das Ruhrgebiet hat mich so begeistert, daß ich mir vorstellen könnte, hier zu wohnen. Die Menschen sind sehr freundlich und sprechen mich immer mit Namen an. Allerdings mit dem meiner Mutter und einem kleinen Zusatz.  (Da ist die Chrischtel von der Post)

So oft wie ich diesen Vergleich in den wenigen Tagen im Ruhrgebiet hörte, habe ich es während meiner gesamten Reise nicht.

 

 

 

 

Meine letzte Übernachtung war in Unna bei Freunden, mit denen ich auch meinen Geburtstag feierte, bevor ich die letzten Kilometer nach Oelde antrete.


von travelmadhouse - veröffentlicht in: Deutschland
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Saturday, 23. july 2011 6 23 /07 /Juli /2011 14:32

 

Nach 835 Tagen betrete ich wieder deutschen Boden. Natuerlich bei wunderschoenem Regenwetter!  (wie kann es anders in Deutschland sein)

 

 

 

Steff Deutschland

 

 

Nun werde ich meine Reise durch Deutschland an der Donau bis Kelheim fortsetzen. Danach wechsel ich and den Main-Donau-Kanal um von dort dann an die Altmühl abzubiegen um das Altmühltal zu durchqueren. Von Rothenburg ob der Tauber geht es an der Tauber weiter bis Wertheim um dann dem Main bis Frankfurt zu folgen. Von dort werde ich dann dem Rhein folgen bis ..... bis ich irgenwann in Oelde bin.

 

Falls irgendjemand irgendjemanden kennt, der einen kostenlosen Platz fuer mein Zelt mit Wasseranschluss zu bieten hat, kann mir gern eine Nachricht  auf meinem neuen Handy (0176-99301323)  zukommen lassen.

 

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Deutschland
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Thursday, 21. july 2011 4 21 /07 /Juli /2011 17:51

 

Immer wieder habe ich die Uferseiten der Donau gewechselt um die schönsten Radwege zu erkunden. Erfolgreich!

 Das Eiserne Tor!

 Der engste Donau-Durchbruch mit tollen Felswänden die auf der rumänischen wie auf der serbischen Seite das Ufer spannend gestalten. 

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Serbien (14)kl

 

 

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Das hat schon etwas sehr entspanntes, daß Bad nach einem schönen Radtag in der Donau um anschließend den Sonnenuntergang vom Zelt aus zu geniessen.

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Da ja alle  Radler mir immer nur entgegenkommen, habe ich nun mit meinem neuen Reisebegleiter wenigstens einen treuen Zuhörer. (und er wiederspricht auch nicht)

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Der erste Radwegweiser.

Nun kann ich mich nicht mehr verfahren. Es sei denn, ich traue den Wegweisern nicht und ziehe "nicht ausgewiesene" Wege vor. Das kann dann  auch  mal schnell in der Wildnis enden.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und immer trifft man auf Kultur an der Strecke, wie diese alte Burg bei Golubac.

 

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                                   Serbien (119)                 

In  Serbien habe ich die längste Zeit verbracht. Vielleicht auch wegen der Gastfreundschaft der Serben, die sich leider auch schnell mal auf die Fahrtüchtigkeit auswirken kann. Denn die selbstgebrannten Schnäpse aus vitaminreichem, gesundem Obst und ebenfalls hin und wieder aus gesundem Honig schmiert zwar die Gelenke, aber es kommt dann doch die ein oder andere Kurve mehr hinzu. 

 

 

 

 

 

Serbien (35)

 

Dann besuchte ich meine erste Hauptstadt and der Donau, von denen es ja einige gibt. BELGRAD die Hauptstadt von Serbien.

 

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Auf dem Weg von Belgrad nach NOVI SAD bewunderte ich links und rechts vom Weg wunderschöne Sonnenblumenfelder.

 

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NOVI SAD

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Kroatien (5)

 

Von Novi Sad fuhr ich nach VUKOVAR in Kroatien. Unterwegs habe ich eine Studentengruppe getroffen, die doch gleich "Filmaufnahmen" von mir gemacht hat und mir auch anbot, bei ihnen zu übernachten. Diese Gruppe radelt von Novi Sad nach St. Petersburg um für gleiche Studienbedingungen in Europa zu werben.

 

 

 

 

 

 

Bei einer gemeinsamen Stadtrundfahrt durch Vukovar erfuhren wir, was ich schon auf dem Weg vermutet hatte. Die Kroaten belassen einige Häuser und Kirchen unrenoviert als Mahnmal gegen den Krieg. Die vielen Einschusslöcher verdeutlichen die schlimme Zeit und zeigen uns Westeuropäern, wie nahe uns dieser Krieg war.

Kroatien (18)

 

 

 

Ungarn (53)

 

Immer wieder fanden sich schöne Badestellen an der Donau, wo ich mein Zelt aufstellte um bei wunderschönem Sonnenuntergang mein Abendessen zu kochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Donau folgend ging es wieder zurück nach Serbien um in Ungarn die Hauptstadt BUDAPEST aufzusuchen.

 

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Ungarn (44)

 

BUDA und PEST

 

 

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Ungarn hat nicht wie viele ehemaligen komunistischen Länder die Zeugen der Vergangenheit vernichtet, sondern sie haben in der Nähe von Budapest einen Park angelegt, wo sie die Denkmäler konzentriert haben.

 

 

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Von Budapest radelte ich in die Slowakei nach BRATISLAVA.

 

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In der Stadt war es ein Erlebnis Musikern bei einer Hochzeit zu zuhören. Die Gesangseinlagen waren für mich allerdings gewöhnungsbedürftig.

Der Strassenkünstler hat einen guten Geschmack, denn er wollte mich unbedingt malen und wir konnten dabei unseren Geschichten lauschen.

 

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Soweit so gut. Da war denn noch der Slowake, der nur das Gaspedal kannte und leider kein Gehirn dabei hatte. Bei einem Überholmanöver fuhr er mir glücklicherweise nur die vordere Radtasche ab. Als er dann anhielt, dachte ich mir, er würde sich entschuldigen. Aber weit gefehlt. Er beschimpfte mich, trat mir ins Fahrrad und in meinen Allerwertesten. Danach fuhr er einfach weiter. Aber nicht ohne eine riesige Beule in seiner Motorhaube und einem Hany, das er nur noch als Konfetti-Schnipsel verwenden kann.

So geht man doch bitte nicht mit mir um!

 

Von Budapest führte mich die Donau zu der alten Reichshauptstadt WIEN. Sie empfing mich zwar nicht mit freundlichem Wetter, dafür aber mit herrlicher Architektur.

 

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Bei einer derartigen Menge von Bierzapfhähnen am Stück muss keiner lange auf sein Bier warten.

 

 

Von Wien aus fuhr ich dann noch einige Tage durch Österreich immer der schönen Donau entlang, bis ich am 22. Juli die Grenz zu Deutschland erreichte.

Kommen jetzt etwa Heimatgefühle auf !?!

Serbien (30)

In diesem Tempo geht es jetzt nach Haus. (Oelde ruft)

von travelmadhouse
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Saturday, 25. june 2011 6 25 /06 /Juni /2011 06:41

Bei Kilometer 769 habe ich die Donau dann zum ersten Mal zwischen Vidin und Lom in Bulgarien gesichtet.

 

Auf dem Weg dorthin habe ich endlich gelernt, wie man richtig reist. Ich habe einen "Berufsabenteurer" kennengelernt, der auch unter anderem Survivaltrainer ist. Er hat eine Weltumrundung mit seinem Rad für 3 Jahre geplant und kann die Tour von der Steuer absetzen. Das nenne ich genial!

 

Auf dem Weg die Donau entlang, die nun mein ständiger Begleiter bis Deutschland werden wird, habe ich noch ein kurioses Trio aus Ungarn getroffen.

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P1090137Ein Paar auf Hochzeitsreise mit einem Securityguide

 

Sie haben geplant, auf ihren Liegerrädern die Welt zu umrunden. Die Räder sehen unbequemer aus als sie tatsächlich sind.

Wir haben uns erst mal ein leckers Essen am Strand der Donau gekocht. Dann habe ich mein erstes Bad in der Donau genommen und die drei ihr Letztes. Denn alle Radler denen ich begegnete,  kommen mir entgegen.

  

Bei soviel radelndem Gegenverkehr muss ich acht geben, daß ich nicht nur Pausen mache sondern mich auch mal weitere Kilometer an der Donau vorwärts arbeite.

 

 

Die DONAU mit ihren 2810 km ist der zweitlängste Fluss  Europas, nach der Wolga.

Mit ihren 10 Anrainerstaaten  ist sie der internationalste Fluss der Welt (Deutschland, Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine)

Da sich die beiden Quellflüsse Breg und Brigach angeblich nicht einigen konnten, wer die Quelle der Donau ist, begint man unüblicherweise mit der Kilometerzählung an der Mündung ins Schwarze Meer.  

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Von Vidin ging es dann auf die Fähre über die Donau, um auf der rumänieschen Seite der Donau weiter zu radeln.

 

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 Ist es nicht schön, Menschen bei der Arbeit zu zusehen?

 

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Schoene rumänische Kirchen, 

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 Liebevoll restaurierte Häuser in kleinen Dörfern, bei denen man aber sieht, daß oft noch viel Geld fehlt.

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  Kommunikation findet auf der Strasse statt. 

 

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In RUMÄNIEN konnte ich auf einmal wieder alle Schilder lesen, aber die ständig wechselnden Währungen und die verschiedenen Sprachen mit denen ich angesprochen wurde, verwirren schon ein wenig. Spanisch, Italienisch, Französisch oder natürlich Rumänisch.  Die Menschen sind so mitteilsam, daß sie trotz mehrmaliger Hinweise meinerseits auf nicht vorhandene rumänische Sprachkentnissen, endlos auf mich einreden. Nun, so sind die Pausen wahrlich nicht langweilig.

 

Nach nur einem Tag ging es dann wieder in ein neues Land. Nach SERBIEN. Ich habe die Seite der Donau gewechselt, weil der Verkehr wesentlich ruhiger auf der serbischen, als auf der rumänischen Seite ist. 

 

Weiter geht es entlang der Donau.

 

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Bulgarien
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Friday, 24. june 2011 5 24 /06 /Juni /2011 12:19

Kaum hatte ich die Grenze zu Europa passiert, ereilte mich erstmalig auf meiner Reise eine ganz typische Zivilisationskrankheit. Eine Grippe!

Leider bzw. glücklicherweise bedeutete das, daß ich meinen nicht vorhandenen Plan, Bulgarien in einer Woche wieder zu verlassen, über den Haufen werfen musste.

Mein Rad erhielt eine ungewollte Erholungspause und ich unternahm eine Entdeckungstour mit dem Bus in Gegenden von Bulgarien, die ich mit dem Rad nicht erkundet hätte.(Einfach im Bett bleiben kann ich immer noch nicht )  Wurde auch wieder belohnt durch das Kennenlernen aussergewöhnlicher Menschen, die mich dann auch laenger dort festhielten als geplant.

 

Der Bus brachte mich ohne körperliche Anstrengung nach VELIKO TARNOVO, eine wunderschöne Stadt an den steilen Nordhaengen des Balkangebirges.

 

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 Die Festung Zarewetz

 

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1-Bulgarien 1102  Der Fluss Jantra in Veliko Tarnovo

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Eine tolle, wie ich meine aussergewoehnliche Interpretation des christlichen Themas (Kreuzigung) in der Kirche der Festung Zarewez.

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In der Architektur Bulgariens finden sich überall Spuren des Sozialismus, aber an allen Ecken fehlt das Geld, Häuser wohngerecht zu renovieren.

Das Land hat gerade mal 7.1 Mio Einwohner (halb so viel wie die Stadt Istanbul) Daher bekommt man, wenn man durch die Lande zieht, immer den Eindruck,es ist Sonntag. Nirgendwo ist es wirklich hektisch oder überlaufen.

 

 

In HOSKOVO, wo ich mein Rad eingelagert hatte, findet man einen Guinessbuchrekord.

Die Marienstatue mit Jesuskind ist mit 14 Metern die grösste der Welt.1-Bulgarien 10731-Bulgarien 1070

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

1-Bulgarien 1120Weiter ging es in die Stadt PLOVDIV, eine der am längsten ununterbrochen bewohnten Stadt in Europa.

 

Der Weg dahin führte mich über eine Straße, die schon seit der Antike die Städte Istanbul mit Sofia  verbindet und laut bulgarischen Radlern EXTREM gefaehrlich sein soll. Ich habe die ganze Zeit vergeblich auf die gefährlichen Streckenabschnitte gewartet.

 

 

   

 

 

Eine tolle Altstadt, in der man viele Häuser im Stil der bulgarischen Wiedergeburt aus dem 19-ten Jh. findet. Die osmanische Fremdherrschaft in dieser Region hat lange eine eigene Entwicklung1-Bulgarien 1133 in Bulgarien verhindert.

 

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Aus der römischen Zeit findet man in der Altstadt ein antikes Theater. Entdeckt wurde es zufällig bei Bauarbeiten. Da eine 15 m dicken Erdschicht entfernt werden musste, dauerte die Freilegung 10 Jahre. Auch heute werden dort kulturelle Veranstaltungen geboten. 

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Musik ueberall und nicht nur im alten Theater. Man sagt, daß die Bulgaren sehr kreativ sind. Bei den wenigen Landsleuten, die ich kennengelernt habe, kann ich das nur bestaetigen.

 

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Wieder auf Abwegen, denn ich habe noch einen Abstecher zum KLOSTER RILA gemacht. Ein Nationalheiligtum, welches in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen wurde.

 

Einfach toll und jede Anstrengung wert!

 

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Sozialistische Denkmäler und gelebte Freiheit       Bulgarische Pferde mit ihren Anti-Fliegen-Puschel

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Natürlich darf ein Besuch der Hauptstat SOFIA (ca. 2 Mio Einwohner) nicht fehlen, die sowieso auf meinem Weg lag.

 Da der Verkehr in dieser Stadt aus allen Nähten platzt, wird eine U-Bahn gebaut. Die Bauzeit zieht sich ungewöhnlich lange hin, da man immer wieder Zeugen aus der Vergangenheit ausgräbt.

 

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 Nationaltheater1-Bulgarien 1623

 

  Die heilige Sofia, Schutzpratronin der Stadt Sofia

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 ALEXANDER-NEWSKI-KATHEDRALE (Bauzeit 1904-1912)

Das Wahrzeichen der Stadt.

  Sie wurde zur Erinnerung an Zar Alexander II  und die rund 200.000 russischen Soldaten, die bei der Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft im Russisch-Osmanischen Krieg von 1877-78 starben, errichtet.

 

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 Mafiosi oder Gottesdiener??

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Die KIRCHE VON BOJANA, ebenfalls auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco.

Auch hier entdeckte ich Überraschendes.

 

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Abgesehen davon, daß ich die erste Besucherin war, und somit die Kirche aufschliessen durfte (soll Glück bringen und davon kann man ja nie genug haben) hatte der Führer unendlich viel Zeit, sich mit mir zu beschäftigen, womit ich ja generell kein Problem habe. Allerdings, wenn man in eine Wolke aus  Knoblauchduft getaucht wird und dem Mann es nichts ausmacht, mich staendig von einem Ort zum naechsten zu "zerren" kann es auch sehr anstrengend werden. Allerdings wusste er wovon er sprach!  

   

Berühmtheit erlangte die Kirche auf Grund ihrer Fresken aus dem 13 Jh., die über eine noch ältere Schicht Fresken gelegt wurde. Insgesamt hat die Kirche 3 Schichten Fresken übereinander. 

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Weiter ging es nach MONTANA

 

Unterwegs bin ich wieder mal mehrfach dem Tod von der Schippe gesprungen. Denn ein Hobby der Bulgaren wird für Fahrradfahrer zu einem grossen Risiko. DAS SAMMELN VON GULLIDECKELN! Ich habe bisher nicht ermitteln können, was sie damit machen oder ob sie sie einfach nur an ihre Wände hängen. (Wahrscheinlich werden sie an Schrotthänler verkauft)

 

Bei einem Besuch von BELOGRADSCHIK haben wir an einem kleinen, für mich sehr faszinierenden Kloster halt gemacht. Leider konnten die dort lebenden Menschen mir nicht erklaeren warum sie in der Kapelle menschliche Schädel öffentlich zur Schau stellen, oder hat es an meinen mangelnden bulgarisch Kentnissen gelegen das nicht zu verstehen.

Bulgarien Montana Umgebung klein3

     Bulgarien Montana Ciprovski Manastir kleinBulgarien Montana Ciprovski Manastir klein 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulgarien Montana Ciprovski Manastir klein2

 

 

BELOGRADTSCHIK, ein kleiner Ort der ein Fort in einer skurillen Felsenlandschaft beherbergt.

 

Bulgarien Belogradcik klein4

 

 

Bulgarien Belogradcik klein5

 

 

Die Wanne ist voll ...la, la, laaaa

Stefanie 048 klein

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Auf dem Rückweg - ein Esel kommt selten allein    Was will die den von mir, denkt sich der Esel bestimmt.

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Dann war es so weit:  Ich machte mich auf den Weg zur  DONAU! 

 

 

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Bulgarien
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Friday, 3. june 2011 5 03 /06 /Juni /2011 15:54

Mit "Güle Güle" verabschiedet sich der, der bleibt  und übersetzt heisst es soviel wie 'gehe mit einem Lächeln'.

 

 

Der tuerkische Wettergott hat sich noch mal richtig angestrengt während meiner letzten Tage in der Tuerkei.

 

Sonne pur in ISTANBUL, der einzigen Metropole der Welt die auf zwei Kontinenten zu Hause ist und mit 14 Mio Einwohnern doch recht 'überschaubar'.

 

Mein Besuch fing nur etwas umstaendlich an.

Am Bosporus angekommen wollte ich natuerlich Asien "Good-Bye" sagen indem ich locker lächelnd ueber die Bosporus-Brücke fahre. 1-Turkei---Grenze 0081

 

Leider bestaetigte sich dann, was mir mehrfach vorher gesagt wurde, dass die Bruecke fuer Radler und Fussgaenger gesperrt ist. Meinem Vesuch wurde leider schon am Anfang der Bruecke durch die Polizei ein Ende gesetzt und ich musste zurueck, um mit der Faehre dem europaeischen Teil von Istanbul entgegen zu fahren. Es gibt nur im Herbst eine Moeglichkeit die Bosporus-Brücke laufend zu ueberqueren.  Diese Moeglichkeit bietet sich nur beim Istanbul-Marathon worauf ich aber nicht solange warten wollte.

 

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Istanbul mit seinen vielen Moscheen, alten Palästen und Bazaren ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Leider sehe nicht nur ich das so, daher ist z.B. das Warenangebot auf den Bazaren hauptsaechlich auf die vielen  Touristen abgestimmt.

 

Der Laenderturm hatte viele Funktionen; Unter anderem als Leuchtturm,  optischer Telegraf, Quarantänestation, Zollhaus und sogar mal als Altersruhesitz von Seeoffizieren (wie unpraktisch).

 

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Die Blaue Moschee,

die wegen ihrer fablichen Innengestaltung so genannt wird.

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Das Museum 'Hagia Sofia' hat mich doch sehr  beeindruckt. Zu Beginn war es eine byzantinische Kirche und wurde spaeter zu einer Moschee umfunktioniert. In dieser Zeit wurde auch das Minarett ergaenzt und leider schoene christliche Mosaike mit Fliesen überklebt. Heute ist es ein Museum.

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 Mausoleum der 'Hagia Sofia'

 

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Die neue Moschee

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Von Istanbul ging es dann nach Edirne, dem letzte Ort vor dem Grenzuebergang Tuerkei-Bulgarien.

 

Edirne ist eine tolle Stadt, die beeindruckende Bauwerke zu bieten hat aber nicht so touristisch ueberlaufen ist.

 

 

Die 'Bayezid II-Külliye' ist ein Komplex mit Moschee und in diesem Fall einem Hospital. In ihm wurden neben Operationen erstmalig auch geistige Krankheiten mit Musik, Wasser und Düften behandelt. Und das schon im 15. Jahrhundert.

 

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Hier liesse es sich leben, wenn man nicht an einem Rueckenleiden erkrankt war.

 

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Die 'Selimye Moschee' aus dem 16. Jahrhundert.

 

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Schöne islamische Grabsteine

 

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Am 31. Mai habe ich die Türkei verlassen. Mit dem Erreichen von Bulgarien bin ich nun endgueltig in Europa angekommen. 

 

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von travelmadhouse - veröffentlicht in: Tuerkei
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Sunday, 22. may 2011 7 22 /05 /Mai /2011 10:14

Nach den Anstrengungen der letzten Zeit ıst es endlıch so weıt: Ich mache URLAUB!!! 

Erholt habe ıch mich an der türkıschen Revıera mıt meınen Eltern.

 

Türkei Alanya Hotel (46)

 

 

Türkei Alanya (10)

Bısher dachte ıch ımmer "5 Sterne - All Inclusıve-Urlaub" ıst Erholung pur. Aber wıe kann man sıch doch ırren! Eın derartiger Urlaub artet rıchtıg ın Entscheıdungsstress aus. Das faengt schon morgens am Frühstücksbuffet an. Was soll ıch essen und trınken beı der reıchhaltıgen Auswahl. Aber nıcht genug, anschlıessend muss ıch mıch fuer eınen Lıegestuhl entscheıden. Will ıch lıeber am rıesıgen Pool lıegen oder am Meer. Auch der Lauf der Sonne wıll beruechsıchtıgt seın. So geht es weıter. Ganz schlımm wırd es allerdıngs, wenn "Frau" beım Dınner dann dıe Auswahl am endlos langen Nachtıschbufett hat.

Türkei Alanya (9)

 

Hat es etwa geregnet? Aber nıcht doch, meıne Mutter traegt den Regenschırm ımmer gern als Dekoratıon!!

Türkei Alanya (2)

 

 

Trotz des Entscheıdungsstress haben wır uns auf eınen 2-taegıgen Trıp nach Kappadokıen begeben. (schon wıeder mussten Entscheıdungen getroffen werden. )

 

Ich war nun zum drıtten Mal ın "Zıpfelhausen" wıe Stefı Kappadokıen taufte und ıch würde auch eın vıertes Mal hınfahren. Man sıeht ımmer wıeder Neues. (Neın Malles, beım 2. Mal haben sıe mıch dort noch nıcht wıeder erkannt, aber beim dritten Mal!  Zur Entschuldigung der Türken muss ıch sagen, dass das erste Mal bereıts 10 Jahre zurück lıegt.)

Dıe unterirdischen Staedte habe ich zum Beispıel bei meınen ersten Besuchen nıcht gesehen.

Es war eın fastzınıerendes Erlebnıs wenn ıch bedenke, dass dort bıs zu 10.000 Menschen und Tıere unter der Erde bıs zu 40 Metern Tıefe gelebt haben sollen. Dıe ersten Chrısten haben sıch hıer vor der Verfolgung durch die Römer versteckt.

 

Eıne Tür dıe weder meıne Eltern noch dıe Römer von aussen bewegen konnten.

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Beı Sandstürmen hat es den Vorteıl eınen "normal gewachsenen" Ehemann zu haben, hinter dem man Schutz suchen kann!

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  Irgendwıe fallen wır ımmer wıeder auf...

 

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Von Alanya gıng es nach eıner sehr schoenen Zeıt wıeder zurueck nach Istanbul, wo meın Fahrrad schon auf mıch wartete. 

Im Gepaeck eın Versprechen und eıne Wette.

Das Versprechen: Bis zum 70. Geburtstag meınes Vaters am 22.August wıeder ın Oelde zu seın und dıe Wette: Bis dahın keine Sussigkeıten  mehr zu konsumieren!!

Oh, oh, worauf habe ıch mıch da nur eıngelassen.

 

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Tuerkei
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Wednesday, 18. may 2011 3 18 /05 /Mai /2011 06:40

Niemand scheint mir die Daumen gedrückt zu haben.  Ich muste noch ein Tag laenger in Kayseri verweilen bis sich der Wettergott erbarmte und den Wasserhahn zudrehte.

Mich emfing eine fantastische Landschaft mit dem Vulkan Erciyes (3891m hoch)  der mit seinen Ausbrüchen die aussergewöhnliche Landschaft  in KAPPADOKIEN  geprägt hat.

Türkei Way to Kapadokia (5)

 

KAPPADOKIEN mit seinen Tuffsteinformationen sieht ebenfalls aus wie "Schlumpfhausen". Wohnungen und Kirchen sind in den Stein gehauen. Ganze Städte gibt es sogar unterirdisch.

 

Türkei Kapadokien (1) 

 

 

Turkei-Kapadokien-k--53-.JPG

 

 

Türkei Kapadokien (19)

 

Kappadokien wurde mit seiner einmaligen Landschaft 1985  Weltkulturerbe.

 

Die Städte mit seinen Kirchen und Behausungen sind hier im Gegensatz zu vergleichbaren Orten im Iran nicht mehr bewohnt.

 

Eine besondere Attraktion ist es, diese Landschaft mit einem Heißluftballon zu überfliegen.

 

 

 

    

 

 

 

 

 

   

   

Türkei Kapadokien (120)

 

 

Weiter ging es in Richtung Ankara, der Hauptstadt der Türkei und wieder erfreute ich mich am REGEN!

Die Tagesetappen verkuerzten sich, da ich meist schon um die Mittagszeit das Gefühl hatte am Rad festgefroren zu sein.

 

Türkei Way to Kirikkale   

Alles macht mal eine Pause, so auch der Regen und ich freute mich ueber Hinweise zur "Nutzung eines Regenschirmes", den ich  zu diesem Zeitpunkt mal nicht benötigte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ANKARA, die 4,4 Mio Einwohner zählende Hauptstadt, die ich nach gefühlt endlosen km bergauf und bergab erreichte.

 

Das beeindruckendeste fuer mich war das Mousuleum von Mustafa Kemal ATATÜRK (Atatürk=Vater der Türken), dem Gründer der Republik Türkei im Jahre 1923. In dieser Zeit schaffte er alle Sultanate und Kalifate ab.

    

Türkei Ankara Atatürk Mousuleum

 

 Türkei Ankara Atatürk Mousuleum (12)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Sympathien von Seiten der türkischen Männer fliegen mir zu. Jetzt weiß ich auch warum? Herr Atatürk und ich haben eine Gemeinsamkeit: Blaue Augen!

 

Die lang anhaltende Verehrung der türkischen Bevölkerung beruht auf seinen vielen Verdiensten.

 

Frauenwahlrecht

Einführung der Einehe mit Gleichstellung von Mann und Frau

Einführung des lateinischen Alphabets und des metrischen Systems

Einführung des gregorianischen Kalenders

 

Da Atatürk kein gläubiger Moslem war, wurde der Einfluss des Islams auf die Politik stark gemindert.

 

Dennoch ergeben sich gravierende Unterschiede zwischen der Ost- und Westtürkei.

 

Ostanatolien habe ich wesentlich ärmer, rückständiger und konervativ-religiöser erlebt. Dort fehlen unter anderem die Einnahmen aus dem Tourismus und somit auch die westeuropäischen Einflüsse.

 

 

 

Die Altstadt von Ankara ist im Umbruch. Es wird restauriert und investiert um den Tourismus weiter zu steigern.

 

Türkei Ankara (57)

 

 

 Türkei Ankara (54)

 

 

 

 Türkei Way to Bursa

 

 

Auf dem Weg nach Bursa habe ich Handschuhe und Mütze nicht als modische Accessoires gewaehlt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BURSA - die viert-größte Stadt der Türkei

 

Türkei Bursa (37)

 Türkei Bursa (39)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einer Trekkingtour, die mein Gastgeber organisiert hatte, stellte sich heraus, daß nicht nur ich Nutella mit dem Löffel esse.

 

 Türkei Bursa Trekking (9)

 

 

Von Bursa ging es direkt nach Istanbul, wo ich mein Fahrrad und Gepäck einlagerte um den Flieger nach Antalya zu besteigen. Dort erwarten mich hoffentlich meine Eltern und angenehemere Wetterverhältnisse.

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Tuerkei
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Monday, 25. april 2011 1 25 /04 /Apr. /2011 20:10

GRAUER HIMMEL SO WEIT DAS AUGE REICHT! (wıe ıhr auf den Fotos sehen werdet )

 

Das Wetter macht mır erstmalıg langfrıstıg eınen Strıch durch dıe Radelrechnung.

Nachdem ıch Doğubayazıt verlassen, und mıch 20 km den Berg heraufgequaelt hatte, steınewerfenden Kındern und aggressıven Hunden ausgewıchen bın, mıch zu guter letzt aus dem Graben rausgequaelt hatte, ın den mıch der Wınd befoerderte, war Schluss mıt lustıg.   Erstmalıg auf meıner Reıse drehte ıch um und fuhr zurueck zum Startpunkt, um eınen Bus nach DIYARBAKIR ın Südost-Antolıen zu nehmen. Dıese Entscheıdung erwıes sıch als genıal. Waagerechtes Schneetreıben und Dauerregen begleıteten mıch auf der gesamten Strecke.

 

Leıder war auch dort der Wettergott der Meınung, ıch sollte ın meınem hohen Alter beım Sıghtseeıng mehr Pausen eınlegen. 

 

1-Turkei 7651 Stadtmauer ın Dıyarbakır

 

Dennoch lıess ıch mıch nıcht abhalten, dıe Stadt zu erkunden und das lohnte sıch wırklıch. Eın  Ortskern, der mıt eıner fast kompletten rıesıgen Stadtmauer umgeben ıst und eınem Zentrum das noch urspruenglıch ıst. 

 

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"Hello Tourıst! Was machst du denn beı dem Wetter draussen?"

"Cay?" (Tee)

1-Turkei 7662

 

 Motorraeder sıeht man hıer selten.1-Turkei 7667

 

 "Leckere Süssspeısen gefaellıg?"1-Turkei 7660

 

 

 

 

Als ıch am 10. Tag ın der Türkeı morgens meıne Augen aufschlug, sah ıch tatsaechlıch eınen blauen Hımmel. Augenblıcklıch war ıch auf den Beınen und ohne Fruehstueck gıng es sofort aufs Rad nach MARDIN. 

Ich schaffte es erstmalıg ın der Tuerkeı, eıne Strecke von 100km ohne Regen genıessen zu koennen. Mardın, eın alte Stadt auf eınem Huegel mıt aus Sandsteın gebaueten Hauesern, Moscheen. Vıele Esel praegen das Strassenbıld, dıe Waren durch dıe schmalen Gassen transportıeren.

 

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Meın Weg fuehrte mıch weıter nach VIRANŞEHIR, wo eın Hotelmanager eınes 3-Sterne-Hotels mır nıcht zumuten wollte, ın eınem "Puff", wıe er das Hotel nannte, das meınen Preısvorstellungen entsprach, zu schlafen. Er machte mır eın grosszügıges Angebot, so das ıch ın seınem Hotel übernachtete. Saubere Betten, saubere Boeden und eın genıales Fruehstueck. Mmmhh!

 

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Aufgrund des "grauen Hımmels"  kann man nıcht sehen, dass dıe Kopftuecher dıeser Herren alle dıe gleıche Grundfarbe "Flıeder" haben.

 

 

  Das eıne oder andere Schaf kreuzte ımmer mal meınen Weg.

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Turke--Way-to-S-verek---11-.JPG

 

 

 

Dıe "Callboys" von Anatolıen!!!

Ich bın zwar nıe auf "Preısverhandlungen" eıngegangen, aber vıele Autos hıelten am Strassenrand und "Mann" bot mır ımmer wıeder ıhre Dıenste an. "Sex? Sex?" Ich habe keıne Ahnung, was dıe sıch dabeı denken, aber es kann, wenn es taeglıch vorkommt, schon ganz schoen nervıg seın. Auch wenn ıch mıt anatolıschen Maennern mal alleın ım Auto sass, musste ıch denen doch maechtıg auf dıe Fınger klopfen, damıt sıe begreıfen, dass ıch nıcht fuer jederman zum Anfassen bın. Obwohl dıe Türkeı sexuell freızuegıger ıst als andere ıslamısche Laender, je nach Regıon mehr oder wenıger, ıst es eın Problem vor allem fuer alleınstehenden tuerkıschen Frauen. Ich kann Maennern  vors Schıenenbeın treten ohne Repressalıen zu befuerchten. Wenn "Frau" aber auf eınen Job angewıesen ıst und deın Chef dıch nach Sex fragt, was macht sıe dann? Natuerlıch gıbt es auch ın der Türkeı Orgnısatıonen, dıe Frauen ın solchen Faellen unterstützen und helfen. Leıder nutzen es zu wenıge.

 

 

Weıter gıng es nach KAHTA, dem Ausgangspunkt fuer eınen Besuch des Berges NEMRUT. (Höhe 2206m)

 

 

Eın Berg ıst ja (leıder) ın der Tuerkeı nıchts besonderes denn davon gıbt es endlos vıele. Aber dıese Bergspıtze ıst schon beeındruckend. Da nıcht nur ıch davon beeındruckt war ıst es auch Weltkulturerbe.

  

Es ıst eın monumentales Grabmal des Könıgs Antiochos I. aus dem Jahre 69-38 vor Chr.  Rıesıge Statuen schmuecken den Berg. Leıder haben alle Statuen den Kopf verloren, warum wıssen sıe nur selber. Gluecklıcherweıse sınd dıe Kopfe nıcht weıt gerollt, somıt bekommt man eın Vorstellung, wıe dıe Statuen eınmal ausgesehen haben. Wıe dıe Menschen damals allerdıngs dıe rıesıgen Steıne zusammengefuegt und vor allem den Berg hınauf geschafft haben ıst nıcht nur mır eın Raetsel.

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  Arsameıa: Statue vom Koenıg und dem Halbgott Herakles

 

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Eınen neuen Freund habe ıch auch gefunden! (kleıne Bestechung mıt Zucker war noetıg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weıter gıng es nach Kayserı ın Central-Anatolıen, wo ıch eıne Nacht verbrıngen wollte um dann weıter nach Kapadokıen zu fahren.  

Wegen Dauerregen und Schneefall ıst dann eıne Woche daraus geworden. Meın Gastgeber war aber extrem entspannt und ıch habe mıch mıt Kochen und Spuelen beı ıhm bedankt.

Kayserı ıst zwar keıne Touristenhochburg, aber es hat doch dıe eıne oder andere Attraktıon zu bıeten.  

 

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  Dıe klassıschen Schuhputzer

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 Turke--Kayseri--90-.JPGDa ıst dann noch das Natıonalgerıcht. Wenn ıch dıe Tuerkeı verlasse, kann ıch eınen Döner-Führer schreıben. Natürlıch ıst dıe Kueche um eın vıelfaches spannender und vıelseıtıger. Aber der Döner ıst ueberall verfuegbar, lecker und guenstıg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehmet (meın Gastgeber) hat mıch zu eınem Fotowettbewerb angemeldet, der dann auch eın Opfer des Wetters wurde. Dennoch sınd wır erfolgreıch auf Motıvjagd ın dıe umlıegenden Doerfer gegangen. Allerdıngs mıt eınem leıcht negatıven Beıgeschmack. 

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   1-Turkei 7622-Kopie-1

 

 

 

 

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Dıe Hırtenhunde haben eın extrem scharfes und spıtzes Halsband aus Metall, dass sıe gegen dıe Woelfe schuetzen soll. Kann aber auch beı  Kaempfen untereınander blutıge Wunden hınterlassen.1-Turkei 7630

 

 

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Jetzt drueckt mır mal dıe Daumen, dass es morgen, wıe angekuendıgt, aufhoert zu regnen.

 

von travelmadhouse - veröffentlicht in: Tuerkei
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