Thailand - der Kampf mit dem Splittergeist beginnt...

Veröffentlicht auf von travelmadhouse

Nachdem ich wiederwillig meine nette Gastfamilie verlassen wollte, musste ich mal wieder die Erfahrung machen das es selten so kommt wie geplant. Morgens wechselte ich vorn den Reifen, der den gleichen Schaden hatte wie in Bangkok, das Ventil hat sich aus dem Reifen verabschiedet, allerdings so das es auch nicht mehr zu flicken war. Also sind wir auf dem Weg nach Trat (Vantana, ihr Mann und ihre beiden Brueder begleiten mich) an einer Werkstatt vorbei um zwei neue Schlaeuche zu kaufen. Leider gibt es die schmalen Ventile hier nicht, also wurden beiden Felgen aufgebohrt, so das ich die hier ueblichen Schlaeuche nutzen kann.

Das sollte 20 min. dauern! Als wir dann endlich nach 3 Stunden und nur mit Hilfe von Vantanas Bruder und mir die Werkstatt verlassen ist es zu spaet um noch zu starten. Zudem ist ""ER"" da oben ueber die Unfaehigkeit der Werkstatt so entaeuscht, das er aus dem Weinen gar nicht mehr herauskommt.

Also fuhren wir zurueck nach Tha Mai und goennten uns ein schoenes Abendessen.

















Am naechsten Morgen sind Vantana, ihr Bruder Bo und ich gestartet.

Nach 30 km kam ihre Schwester hinzu, die auch sehr gut mit meinem Rad zurechtkam, nur ein wenig gross (:-))) Na ja, man soll die kleinen Leute nicht unterschaetzen!








Nach dem Lunch kamen dann noch zwei Freundinnen hinzu, die mich dann gemeinsam bis ca. 20 km vor Trat begleitet haben. Denn hier fangen die Huegel an.

Nein, die haben alle keine Angst erkannt zu werden, sondern braun....so unterschiedlich ist die Welt, hier verkaufen Sie Creme die die Haut weisser macht und bei uns brauner!
Wenn ich mir das Foto ansehe, werde ich immer noch gar bei dem was die anhaben.


Aber nicht das die Maedels, nachdem sie mich veralssen haben, mich allein weiterfahren lassen. Nein ich wurde in die treuen Haende von 2 super sportlichen und attraktiven Bikern gegeben. Das ist ja gut gemeint, denn als Blondine kann man nie wissen was die als naechstes anstellt....(:-))

Leider sprachen die beiden kein Englisch, trotzdem waren sie sehr stolz die ""Schnecke"' im Gegensatz zu Ihnen nach Trat zu
bringen. Sie hat gekaempft um als schnelle deutsche Schnecke in deren Erinnerung zu bleiben. Auf dem Weg wurde dann noch gleich ein Biker aquriert, der aus der Richtung Trat kam und wie sich am Ende herausstellt um mich zu einem guenstigen Guesthouse zu bringen. Das alles ohne gemeinsame Sprache, das nenne ich ""nonverbale Kommunikation""







 Um auf meinen Splittergeist zurueckzukommen, als ich am naechsten Morgen in Trat erwachte, welch toller Blick auf mein Hinterrad, es war wieder platt!!! Also wieder Reifen gewechselt und eingebaut. Aber siehe da, es passt nicht, irgendwie hat sich schon wieder eine ACHT eingeschlichen. Also ich zur naechsten Werkstatt und versucht den klar zu machen, das die 8 da wieder raus muss. Nach mehrer Versuchen haben sie mir zu verstehen gegeben, das alle Speichen ausgetauscht werden muessen. (Das rechts soll mal mein Hinterrad weden)

Nach 5 Stunden und 12 Euro aermer konnte ich dann mit einem niegelnagel neu gespeichten Hinterrad und zursaetzlich noch Ersatzspeichen die Werkstatt verlassen.





Mittlerweile war ich reif fuer die Insel und auf der Faehre dorthin, naemlich nach Ko Chang, befinde ich mich.

Der Weg ueber die Insel war fantastisch, allerdings das letzte Stueck zum Guesthouse war grenzwaertig. Von der Steigung her war die Harakiripiste in Oesterreich ein Spaziergang und die Felsen auf dem Weg haben dem Rad und natuerlich mir einiges abgefordert. So viel, das an der letzten Steigung (was ich da aber noch nicht wusste) mein Fahrrad sich nur noch rueckwaerts bewegt. Aber meine tolle Fahne brachte mir auch diesmal Hilfe in Form eines in Spanien lebenden, deutsch sprechenden Italieners (ja, immer diese einseitigen Menschen..)

Endlich im Guesthouse angekommen, hat sich die Quaelerei gelohnt. Ein kleines Bambushaus, mit eine Haengematte, Meerblick und einem guten Buch, was braucht der Genisser mehr.... vielleicht noch einmal einen Reifen wechseln.... das wuerde ich sonst vermissen...




















Was sehr lustig war, hier am Ende der Welt unterhalte ich mich mit einem franzoesichen Paerchen und wie sich herausstellte, wollen die auch nach Kambodscha und zwar mit dem Rad!









Kleine Information am Rande!

Auf Ko Chang gibt es keine Huehner, hier wachsen die Eier auf den Agarven!












Also starten wir am naechsten Morgen gemeinsam, um uns auf den Weg ueber die kambodschanische Grenze zu begeben.




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C
<br /> Ahoi Stef, lese immer wieder in Deinem Madhouse und staune und bin stolz auf Dich! Deine Bilder sind grandios! Und lernen kann man auch eine Menge.. Kannst Du vielleicht nen Ableger der 'Eierpalme'<br /> mitbringen? Jüngstes Opfer unseres Umbaus am Markt (wo Du meinen Schwiegervater im Unterhemd auf dem Balkon gesehen hast) ist der schöne Ahornbaum im Garten - der ist kaltblütigst von einem<br /> ahnungslosen Gärtner abgeholzt worden... Sonst alles im Fluss hier. Hoffe bei Dir auch und daß Du ausreichend Ersatz-Speichen findest! Drücke Dich ganz doll, xxx, Christine.<br /> <br /> <br />
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T
Hallo Steffi, dein ehemaliger Möbelkollege nimmt natürlich auch an deiner Reise anteil und verfolgt deine Aktivitäten mit Interesse. Habe gerade noch mit deinem Vater Rudi telefoniert. Wir wünschen dir alles erdenklich Gute für den Rest deiner Reise und tolle Erlebnisse. Bis bald einmal Hannelore + Theo Ostkamp
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