Kambodscha - eine einfache Grenze aber mein Splittergeist kennt keine Grenzen..


Der Grenzuebergang war ein Kinderspiel, da Johannes im Gegensatz zu mir ueber die Preise der Visa gut informiert war konnten wir noch ein wenig handeln und in 20 min war die Prozedur ueberstanden. Man "durfte" sogar fotografieren.
Aber das tollste war so ca. 2 km hinter der Grenze...... richtig, ich konnte endlich mal wieder meinen Hinterreifen wechseln!
Johannes der in Frankreich nebenbei Fahrraeder repariert, hat sich mit mir gemeinsam alle Teile angesehen, konnte sich aber auch nicht erklaeren woher das Loch kommt.
Der Splittergeist ist hartnaeckig!
In Koh Kong, dem Ort direkt hinter der Grenze sollten sich unsere Wege trennen. Johannes wollte die neue Strasse durchs Naturschutzgebiet und durch die Berge nehmen und ich wollte endlich die Faehre nach Sihanoukville nehmen vor der man mich schon seit Bangkok warnt. Die meisten meinen das Boot sei nicht sicher, und es wuerde so extrem schaukeln, das sich die meisten Khmer etwas angespannt ueber die Reling lehnen. Aber mal ehrlich, es gibt doch nichts romantischeres, als bei Sturm an der Reling zu stehen und mit dem Wind sich gemeinsam das Fruehstuck vom Morgen anzusehen. Da kann man den ganzen Titanic - Kram doch vergessen, oder....?
Leider stellte sich heraus, das ausser mir niemand mit dem Boot fahren wollte, und somit fuhr es natuerlich nicht!
Also ging es mit Johannes und Barbara ueber die Berge.
Am naechsten Tag wollten wir relativ frueh starten, aber ........RICHTIG, ich musste erst mal wieder Reifen wechseln.
Neue Schlaeuche und feines Schmirgelpapier habe ich erstanden und die Felge so bearbeitet, das man jeden Babyhintern dort runterrutschen lassen kann. Zudem war der Schlauch extrem dick.
Also wir durch das Naturschutzgebiet, was ja ganz schoen war, aber wenn ich mich schon ueber die Berge quaelen muss, haette ich wenigstens einen freilebenden Elefanten verdient, wenn sie schon die Schilder aufstellen.
Aber es war nichts zu sehen.....
Die Bruecken sind erst 2008 fertig geworden, und somit ist es zwar der laengere Weg nach Sihanoukville, aber der schaukelfreiere.


Nach 2 Tagen in Kambodscha, als wir die Berge hinter uns hatten haben wir uns getrennt, die beiden wollten es ab jetzt langsamer angehen lassen.....es war eine schoene Abwechslung mal nicht allein zu fahren.
Werbung