Bangladesch - eine fast touristenfreie Zone...
Den lt. dem Touristenbuero in Dajeerling nicht existenten Grenzuebergang im Norden von Bangladesch Chengrabamdha/Burimari habe ich fuer indische Verhaeltnisse relativ schnell erledigt. In Bangladesch ging es dann sogar noch schneller, hier gab es nur 2 Stationen.
Immer wieder musste ich aber erklaeren, warum ich mit dem Fahrrad..., und warum allein....., wo mein Ehemann ist.... etc....
Bei der Teilung Indiens 1947 in Parkistan und Indien wurde der oestliche Teil Bengalens zu Ost-Pakistan. Nach einem blutigen Aufstand wurde dann 1971 Bangladesch selbststaendig. Der muslimische Anteil betraegt ca. 85%.
Da ich gelesen habe, das dies ein Land ist was fuer alleinreisende Frauen nicht ganz so geeignet ist war ich dann doch sehr gespannt.
Das linke Foto entstand bei einem Stop auf einer menschenleeren Strasse. Es dauert keine 2 Minuten, da hatte Spok die Menschen auf die Strasse gebeemt, denn ich hatte vorher niemanden gesehen.
Das 2 Bild entstand in einem Dort, dort hatten die Leute auch Handys. Das besondere daran ist damit kann man auch fotografieren. Ich kann nicht mehr zaehlen, wie oft ich in diesem Land heimlich, mit fragen oder gar mit posieren eines Freundes oder Familienmitgliedes fotografiert wurde.
Das ist ein ganz klares Indiz, das es hier kaum fremd aussehnde Besucher gibt, dann noch auf einem Fahrrad und eine Frau allein, das ist zu viel.


Die Aufmerksamkeit die ich mit meinem Fahrrad erregt, war hier um ein vielfaches groesser als in Indien,
Meine Anrede aenderte sich auch von Madam ueber sister hin zu brother, mother und boss. Es hing immer von dem Niveau der Menschen ab. Je einfacher sie waren, je eher war ich brother oder boss, denn sie konnten sich eine alleinreisende Frau einfach nicht vorstellen.
Eine kleine Herausforderung waren die Schriftzeichen, denn es gab sehr wenig englische Beschriftungen und ein Hotel zu finden ohne fremde Hilfe war es fast unmoeglich. Denn man sah den Hotels bzw. Guesthouses nicht an, das sie zum uebernachten geeignet waren.
Meine erste Uebernachtung war in Hatiabandha, einem kleinen Ort im Norden. Hier gab es ein Guesthouse, fuer dies benoetigte ich allerdings eine Genehmigung das ich dort uebernachten darf. Also bin ich mit dem Vermieter zum Buergermeister, der meine Uebernachtung genehmigt hat. Natuerlich war bei der Diskussion das ganze Dorf dabei. Als ich dann zum essen ging hat mich jeder auf mein Fahrrad angesprochen nur leider in Bangla, somit hatten wir leichte Verstaendigungsschwierigkeiten. (cycle heisst auf Bangla Faharrad)
Als ich dann zum schlafen in mein Zimmer ging, stand das Dorf vor meinem Fenster und versuchte alles mitzubekommen, was ich so tat. Die einzige Moeglichkeit war fuer mich die Tueren und Fenster zu schliessen um meine Ruhe zu haben.....na ja, irgendwann hoerten sie dann auch auf zu klopfen.......
Reistraeger...

Weiter ging es ueber Rangpur nach Nashipur, wo ich den alten Tempel (Hindu) in Kantanagar mir angeschaut habe.

Bangladesch ist nicht so reich mit Sehenswuerdigkeiten bestueckt wie sein Nachbarland und Moscheen geben nicht so viel an Attraktivität her, wie hinduistische oder buddistische Tempel, dafuer bietet das Land einmalige Erlebnisse, nicht nur das die Menschen sehr neugierig sind, sie sind auch sehr gastfreundschaftlich. Auch wenn Sie nichts haben teilen sie mit dir.

Mein erster bettelnder Elefant.
Er war die Attraktion auf einem Fest, was sich leider sofort aenderte als ich auftauchte. Dafuer durfte ich, nachdem ich ihm Geld gegeben habe (er nimt von Touristen nur ab 50 Taka aufwaerts) mit kleinen Leckereien fuettern.
Eins faellt schon auf, das ich auf den meisten Bildern immer von Maennern umgeben bin. Hier macht sich der islam wieder bemerkbar, obwohl die Menschen in Bangladesch diesen sehr tollerant zelebrieren. Sonst koennte ich auch nicht so radeln....
Weiter ging es nach Dinajpur und von dort mit dem Bus nach Bogra. Dort ist mir dann das bisher schlimmste passiert, man hat mir mein Werkzeugtool geklaut. Wo ich doch immer den Sattel verstellen muss, damit mein armer Hintern nicht zu sehr leidet. Na ja, ich werde irgendwo Imbusschluessel auftreiben.
Von Bogra ging es weiter ueber Natore,

In Natore wurde ich dann wenigstens mal von einem wohlhabenden Mann eingeladen, somit brauchte ich kein schlechtes Gewissen zu haben. Er zeigte mir die Stadt auf seinem Motorrad, was dann von mir doch sehr mutig war. Als er mit dann am naechsten Tag erklaerte wie tolerant seine Frau sei, und er ja mit seiner Tanzgruppe um die Welt reise und sie ja eh nicht wisse was er dann macht......musste ich doch urploetzlich weiter. Immer diese alten Maenner.....(:-)))
Weiter fuhr ich dann nach Puthia, einer sehr alten und schoenen Stadt.
Anschliessend fuhr ich weiter Richtung Rajshahai und das schleifen, was ich seit dem Unfall in Dajeerling habe und nicht genau wusste woher es kommt (bin halt blond) wurde immer schlimmer. Somit dachte ich lass mal ein wenig Luft aufpumpen (war fuer mich zu heiss es selber zu tun) Die Mini-Wrkstatt hatte fuer mein Ventil keine Pumpe, sortierte meine Speichen wieder ein und schickte mich zur naechsten. Speichen lose?!....ich gaube das darf nicht sein. Nach der dritten Werkstatt habe ich dann auch jemanden gefunden, der mir meine beiden gebrochenen Speichen ersetzt hat. Frau staunte, wie gut danach das Rad lief........
Immer wieder musste ich aber erklaeren, warum ich mit dem Fahrrad..., und warum allein....., wo mein Ehemann ist.... etc....
Bei der Teilung Indiens 1947 in Parkistan und Indien wurde der oestliche Teil Bengalens zu Ost-Pakistan. Nach einem blutigen Aufstand wurde dann 1971 Bangladesch selbststaendig. Der muslimische Anteil betraegt ca. 85%.
Da ich gelesen habe, das dies ein Land ist was fuer alleinreisende Frauen nicht ganz so geeignet ist war ich dann doch sehr gespannt.
Das linke Foto entstand bei einem Stop auf einer menschenleeren Strasse. Es dauert keine 2 Minuten, da hatte Spok die Menschen auf die Strasse gebeemt, denn ich hatte vorher niemanden gesehen.
Das 2 Bild entstand in einem Dort, dort hatten die Leute auch Handys. Das besondere daran ist damit kann man auch fotografieren. Ich kann nicht mehr zaehlen, wie oft ich in diesem Land heimlich, mit fragen oder gar mit posieren eines Freundes oder Familienmitgliedes fotografiert wurde.
Das ist ein ganz klares Indiz, das es hier kaum fremd aussehnde Besucher gibt, dann noch auf einem Fahrrad und eine Frau allein, das ist zu viel.


Die Aufmerksamkeit die ich mit meinem Fahrrad erregt, war hier um ein vielfaches groesser als in Indien,
Meine Anrede aenderte sich auch von Madam ueber sister hin zu brother, mother und boss. Es hing immer von dem Niveau der Menschen ab. Je einfacher sie waren, je eher war ich brother oder boss, denn sie konnten sich eine alleinreisende Frau einfach nicht vorstellen.
Eine kleine Herausforderung waren die Schriftzeichen, denn es gab sehr wenig englische Beschriftungen und ein Hotel zu finden ohne fremde Hilfe war es fast unmoeglich. Denn man sah den Hotels bzw. Guesthouses nicht an, das sie zum uebernachten geeignet waren.
Meine erste Uebernachtung war in Hatiabandha, einem kleinen Ort im Norden. Hier gab es ein Guesthouse, fuer dies benoetigte ich allerdings eine Genehmigung das ich dort uebernachten darf. Also bin ich mit dem Vermieter zum Buergermeister, der meine Uebernachtung genehmigt hat. Natuerlich war bei der Diskussion das ganze Dorf dabei. Als ich dann zum essen ging hat mich jeder auf mein Fahrrad angesprochen nur leider in Bangla, somit hatten wir leichte Verstaendigungsschwierigkeiten. (cycle heisst auf Bangla Faharrad)
Als ich dann zum schlafen in mein Zimmer ging, stand das Dorf vor meinem Fenster und versuchte alles mitzubekommen, was ich so tat. Die einzige Moeglichkeit war fuer mich die Tueren und Fenster zu schliessen um meine Ruhe zu haben.....na ja, irgendwann hoerten sie dann auch auf zu klopfen.......
Reistraeger...

Weiter ging es ueber Rangpur nach Nashipur, wo ich den alten Tempel (Hindu) in Kantanagar mir angeschaut habe.

Bangladesch ist nicht so reich mit Sehenswuerdigkeiten bestueckt wie sein Nachbarland und Moscheen geben nicht so viel an Attraktivität her, wie hinduistische oder buddistische Tempel, dafuer bietet das Land einmalige Erlebnisse, nicht nur das die Menschen sehr neugierig sind, sie sind auch sehr gastfreundschaftlich. Auch wenn Sie nichts haben teilen sie mit dir.

Mein erster bettelnder Elefant.
Er war die Attraktion auf einem Fest, was sich leider sofort aenderte als ich auftauchte. Dafuer durfte ich, nachdem ich ihm Geld gegeben habe (er nimt von Touristen nur ab 50 Taka aufwaerts) mit kleinen Leckereien fuettern.
Eins faellt schon auf, das ich auf den meisten Bildern immer von Maennern umgeben bin. Hier macht sich der islam wieder bemerkbar, obwohl die Menschen in Bangladesch diesen sehr tollerant zelebrieren. Sonst koennte ich auch nicht so radeln....
Weiter ging es nach Dinajpur und von dort mit dem Bus nach Bogra. Dort ist mir dann das bisher schlimmste passiert, man hat mir mein Werkzeugtool geklaut. Wo ich doch immer den Sattel verstellen muss, damit mein armer Hintern nicht zu sehr leidet. Na ja, ich werde irgendwo Imbusschluessel auftreiben.
Von Bogra ging es weiter ueber Natore,

In Natore wurde ich dann wenigstens mal von einem wohlhabenden Mann eingeladen, somit brauchte ich kein schlechtes Gewissen zu haben. Er zeigte mir die Stadt auf seinem Motorrad, was dann von mir doch sehr mutig war. Als er mit dann am naechsten Tag erklaerte wie tolerant seine Frau sei, und er ja mit seiner Tanzgruppe um die Welt reise und sie ja eh nicht wisse was er dann macht......musste ich doch urploetzlich weiter. Immer diese alten Maenner.....(:-)))
Weiter fuhr ich dann nach Puthia, einer sehr alten und schoenen Stadt.
Anschliessend fuhr ich weiter Richtung Rajshahai und das schleifen, was ich seit dem Unfall in Dajeerling habe und nicht genau wusste woher es kommt (bin halt blond) wurde immer schlimmer. Somit dachte ich lass mal ein wenig Luft aufpumpen (war fuer mich zu heiss es selber zu tun) Die Mini-Wrkstatt hatte fuer mein Ventil keine Pumpe, sortierte meine Speichen wieder ein und schickte mich zur naechsten. Speichen lose?!....ich gaube das darf nicht sein. Nach der dritten Werkstatt habe ich dann auch jemanden gefunden, der mir meine beiden gebrochenen Speichen ersetzt hat. Frau staunte, wie gut danach das Rad lief........
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