Kambodscha - in den letzten Zuegen...

Veröffentlicht auf von travelmadhouse

...im wahrsten Sinne des Wortes....

DANKE fuer die vielen netten Tips, vor allem die von Klaus und Malles, dasbekomme ich bestimmt realisiert!

SLAPSTICK - PREIS VERLIEHEN BEKOMMEN  (wenn es einen gegeben haette)

Irgendwie ist mir entfallen, das ich bei der "Reiseagentur Claassen" eine Etappe "Vollcross mit Bodenkontakt" gebucht hatte. Es fing richtig schoen an, eine kleine Seitenstrasse am Mekong entlang, geteert wenig Autos und viele Doerfer und Tempel am Wegesrand.

Weiter ging es mit Schlammpisten, die man ja schon mehrfach trainiert hatte und durch den vielen Regen die Schlammschlacht noch verstaerkt wird. Macht aber nichts wenn man erst mal dreckig ist macht es nur noch Spass durch die Pampe zu fahren.


Dann ging es mit der Faehre auf die andere Mekongseite.










Hier geht es mir noch gut, und wie man sieht kann ich noch lachen!

Beim Verlassen der Faehre kam dann die erste Schikane. Ich wollte mein Radel die kleine Anhoehe hochschieben, und siehe da mein Fahrrad rutschte ganz freiwillig nach rechts weg und ich nicht ganz so freiwillig nach links. Aber eine richtige Liebe trennt so ein kleiner Huegel und einige hilfsbereite Kambodschaner nicht. Mit vereinten Kraeften brachten wir Mensch und Gefaehrt wieder in die Ausgangslage und zum Ende des Huegels.
Hinter mir den beiden Moppeds erging es nicht besser. Dann ein weiterer Schauer. Ich habe mich untergestellt (schliesslich bin ich gross genug), die beiden Moppeds sind weiter. Zum Ende bin ich dann los und sehe die beiden an der naechsten Kreuzung stehen. Ich wundere mich,das die beiden noch nicht weiter sind, aber nur einige Sekunden,  denn auch ich sprang ab und landet aber immerhin auf den Fuessen. Reiner Lehmboden und Wasser eine geniale Kombination (zum toepfern vielleicht) aber nicht zum radeln.  Freundlich laechelnd wollte ich mein Fahrrad an Ihnen vorbei schieben. Das Laecheln erstarb in Sekunden und ich rutschte dem naechsten Haus, das etwas tiefer lag entgegen und mein Fahrrad rutschte gluecklicherweise auf die Strasse. Es geschah alles in Zeitlupe, so das die Zuschauer Zeit zum geniessen und lachen hatten. Da die Moppeds nun nicht an mir vorbei kamen ich aber auch nicht wieder auf die Strasse kam, musste einer der beiden absteigen und mir helfen. Es klappte und ich konnte langsam, ganz langsam weiterschieben. Dann versuchte ich wieder aufzusteigen und fuhr ein paar Meter um dann wieder in einem regelrechten Stunt vom Rad zu springen. Und so wechselte sich Stunt, schieben und fahren sowie  unterstellen ab, denn an einigen Stellen trocknete der Lehm ja schon wieder an und der musste auf jeden Fall von OBEN nachgebessert werden. So hatten wenigstens die Zuschauer ausreichend zu lachen. Ich  glaube ich habe noch nie so viele Leute auf einmal zum lachen gebracht! (:-(((((
So ging es ca. 25 km. Wie sich jeder Vorstellen kann wurde mein Rad auch immer schwerer, denn der Lehm loeste sich nur ganz schlecht.
Was soll ich sagen, der erste Hochdruckreiniger und das erste Guesthouse gingen an mich und ich erwachte doch tatsaechlich mit Muskelkater.

Endlich angekommen in Kratie, wurde ich aber belohnt, denn ich habe die seltenen Suesswasser Delphine gesehen, die im Gegensatz zu den bekannten Delphinen eine runde Schnautze haben.
















Ja, ich haette Euch gern die Schnautze gezeigt, aber die Tiere sind leider etwas schuechtern und finden es total witztig den Fotografen zu aergern (:-)))
Nein, die Fischer versuchen nicht die Delphine zu fangen....


Weiterhin auf meinem Weg habe ich doch zum ersten Mal ein Zelt gebraucht. Da es aber noch in Oelde liegt, musste ich die vorletzte Etappe vor der Grenze mit 140 km beenden.  (Ich habe im Internet gelesen, das zwei Maenner ebenfalls die Welt umrundet haben und ihre laengste Etappe 304km am Tag war. Das ist  fuer mich unvorstellbar!)
Aber nicht nur das, mein Rad fing wieder an zu zicken, erst platzte hinten der Mantel, so das ich den geplatzten nach vorn und den von vorn nach hinten bauen musste. Am Ziel bemerkte ich dann auch wieder einen Speichenbruch!!
Nun tauschte ich selber meine erste Speiche. (Danke Stefi)  Ein neuer Mantel war dann irgendwann auch verfuegbar, nachdem ich bereits 15 Laeden (d.h. alle in diesem Ort) genervt hatte.

Aufgrund der "kleinen" Unwegsamkeiten ueberzog ich mein Visa, was aber kein Problem an der Grenze darstellt. Ich musste lediglich 5$ pro Tag zahlen.

Endlich in LAOS


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Veröffentlicht in Kambodscha

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M
Hi Steff,<br /> na, das hoert sich doch arg nach Schlamcatchen an - schön, dass du die gute Laune dabei bewahrt hast!!Viel Spass am Mekong und später in den Bergen!!<br /> Malles
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